21 August — Sant Kirpal Singhs Weggang

Botschaft von Dr Harbahaj Singh zum Jahrestag von Meisters physischem Weggang

Er, der Ozean der Gnade,
stahl unser Herz und ging nach Innen.
Sahen wir Ihn hier in dieser Welt,
sahen wir, dass Er Gott war.
Sahen wir Ihn im Innern, sahen wir,
daß Er der Schöpfer des ganzen Universums war.
— Dr Harbhajan Singh

(Es folgt eine Weihnachtsbotschaft von Sant Kirpal Singh, die Er während Seiner Dritten Weltreise von Vancouver versendete)

Wir sind alle Liebende und Ergebene einer höheren Kraft, die mit so vielen Namen benannt wurde, und wie ich euch gestern erklärte, haben wir Gott diese Namen gegeben. So gibt es tausende von Liebenden, aber der Geliebte ist Einer für alle. Ist es nicht so? Haben die Christen einen anderen Gott, den sie lieben, und haben andere wieder einen anderen? Nein!

Es gibt nur einen Gott.

Er, nach dem wir Sehnsucht haben, ist der Geliebte der ganzen Welt und der eine Gott für alle Menschen. Er ist nicht ein besonderer Gott für die eine oder andere Religion, Er ist kein Monopol der einen oder anderen Sekte oder Religion. Er ist für alle und wir sind vom selben Wesen wie Gott und müssen mit Ihm eins werden.

Offen gesagt, seit wir von Ihm getrennt wurden, haben wir Ihn vergessen. Denn wir befinden uns in einer großen Täuschung, wie ich euch gestern erklärte. Gott ist also einer für alle Menschen, für die ganze Schöpfung, und alle Ergebenen haben den Wunsch, dem einen selben Gott zu begegnen, ist es nicht so?

Die, die wirklich nach Ihm verlangen — die wirklich Sehnsucht nach Ihm haben, sind, ehrlich gesagt, Seine wahren Verwandten. So sind die, die Gott lieben, durch eine wahre Verwandtschaft in Gott verbunden. Ist es nicht so? Und der, der uns von Ihm, ich meine von Gott, erzählt, ist wahrlich unser Bruder und unser Freund.

So bringt Er uns in eine solche Verbindung mit Gott: Er vereint uns mit Gott und verbindet uns in einer solchen Verwandtschaft, die weder in dieser Welt noch im Jenseits zerbrochen werden kann.

— Sant Kirpal Singh, Vancouver, 10. November, 1972

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